Gabriele Wunderer Altistin

Biographie

Gabriele Wunderer studierte an den Musikhochschulen Heidelberg/ Mannheim und Hamburg, gewann den Förderpreis des Richard Strauss Wettbewerbs/ München und war Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter- Stiftung Hamburg und des Richard Wagner Verbandes.

Sie schloß die Hamburger Opernklasse mit Auszeichung ab und begann als lyrischer Mezzosopran/Alt an den Städtischen Bühnen Münster, wo sie sich durch ihre zahlreichen Rollen, wie Hänsel (Hänsel und Gretel), Olga (Eugen Onegin), Suzuki (Madame Butterfly), Rosina (Barbier von Sevilla), Bradamante (Alcina), oder Maddalena (Rigoletto) mit dem Förderpreis der Musik- und Theaterfreunde Münster geehrt wurde. 

Nach den Jahren des Festengagements entschied sich Gabriele Wunderer für die Freiberuflichkeit, um sich wieder verstärkt dem Lied- und Konzertgesang widmen zu können. Sie trat regelmäßig in Kirchenkonzerten im gesamten Norddeutschen Raum auf und gastierte an den Theatern in Bremen, Essen, Wiesbaden, Flensburg und Lübeck. In der musikalischen Zusammenarbeit mit den Pianisten Thorsten Larbig und Matthias Stötzel entstanden viele Liederabende. Mit ihrem Programm "Gib acht im Dämmerschein" wurde sie zum Festival "Heidelberger Frühling" eingeladen.

Seit einigen Jahren widmet sich Gabriele Wunderer verstärkt dem Ensemblegesang, ist festes Mitglied des Bremer Opernchorees und Gesellschafterin im Deutschen Kammerchor. Sie singt regelmäßig im Festspielchor der Bayreuther Festspiele und gastierte beim Rundfunkchor Berlin, dem Balthasar Neumann Chor und dem Chamber Choir of Europe. Mit letzterem sind zahlreiche CD- Aufnahmen entstanden, auf denen sie auch als Solistin zu hören ist. Wie  "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz" von Joseph Haydn, eine Gesamtaufnahme sämtlicher Messen von W. A. Mozart, und sämtliche Chorwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy.